Rundbrief: Alltag und Normalität

“Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu.”
Psalm 10:22

Liebe Freunde!

Kaum hat eine neue Woche begonnen, ist schon wieder Freitag. Einerseits ist es gut, dass die Ausbildung vorangeht, aber es ist auch erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht.

Christoph konnte mittlerweile schon einige Prüfungen positiv abschließen und wenn alles gut geht, kann er die Prüfungen für das erste von drei Mechaniker Zertifikaten Ende November abschließen. Meist ist es so, dass Piloten in abgelegenen Gebieten ihr eigenes Flugzeug warten müssen. Deshalb ist es sehr wichtig möglichst viel Erfahrung zu sammeln, um später selbständig und sicher arbeiten zu können.

Nina und die Kinder konnten schon viele Freundschaften schließen und fühlen sich gut integriert. Die beiden großen (Tobias und Elia) besuchen noch bis Dezember die Vorschule und es gefällt ihnen sehr gut. Sie verstehen mittlerweile schon sehr viel Englisch, nur beim Sprechen sind sie eher schüchtern. Jedenfalls fühlen wir uns hier schon zuhause.

Dennoch freuen wir uns auch wenn es nach der Ausbildung weiter geht und dass, obwohl noch sehr Vieles unklar ist. Für uns ist es nach wie vor eine große Vertrauensprüfung alles zurückgelassen zu haben und nicht wirklich zu wissen was als nächstes kommt. Mittlerweile wurden auch unsere letzen Habseligkeiten zuhause verkauft und ein Zurück würde einen kompletten Neuanfang bedeuten. Aber wir wissen dass Gott uns versorgen wird und so ist es doch ein gutes und erleichterndes Gefühl nun vollkommen von ihm abhängig zu sein. Bisher wurden wir wunderbar versorgt. Um Gottes Wunder zu erleben, muss man auch die Möglichkeit dazu schaffen und ihm vertrauen.

Vor kurzem haben wir mit unserer Missionsgesellschaft über die nächsten Schritte gesprochen. Eine interessante Möglichkeit wäre nach Abschluss der Mechanikerausbildung für 1 Jahr nach Guatemala City zu ziehen, um dort in einem Missionshangar zu arbeiten und dabei gute Erfahrungen zu sammeln. Die dort stationierte Cessna 206 wäre auch das später im Busch eingesetzte Flugzeugmodell. Wir könnten dort unsere Spanischkenntnisse auffrischen und beim Aufbau eines Projektes im Norden Guatemalas unterstützend mitwirken. Als späteres Einsatzgebiet sind momentan Honduras oder Guatemala im Gespräch. Sollte alles klappen wären wir schon in einem Jahr in Guatemala. Aber es gibt noch vieles zu klären und wer weiß, vielleicht sieht in ein paar Monaten alles ganz anders aus. Der Weg ist nicht sicher, aber das Ziel, armen Menschen in abgelegenen Gebieten zu helfen und Gott dadurch die Ehre zu geben, bleibt gleich.

Unsere Vorbereitung und spätere Arbeit werden ausschließlich von Spenden und eigenen Mitteln getragen. Wir sind seit kurzem Partner der österreichischen Missionsgesellschaft “Hilfe die Ankommt”. Dadurch sind Spenden an uns steuerlich absetzbar. Wenn es dir ein Anliegen ist, würden wir uns freuen, wenn du unseren Dienst unterstützt und dadurch möglich machst.

Danke für eure Unterstützung, sei es im Gebet, finanziell oder durch ermutigende Worte.


Eure Familie Hochenburger

    • Jech am 16. November 2018 um 14:40

    Antworten

    Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt
    und dessen Zuversicht der Herr ist.
    Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt,
    der seine Wurzeln zum Bach hin streckt.
    Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht,
    sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht,
    wenn ein dürres Jahr kommt,
    sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
    Jeremia 17:7-8

    • Dani Regez am 16. November 2018 um 13:52

    Antworten

    Danke fürs Teilhaben ich lassen an eurem Leben, euren Gedanken und Plänen, liebe Nina und Chrisi!! Möget ihr noch viele Wunder erleben. Das stimmt komplett, was ihr sagt: wir können Gott erst übernatürlich erleben, wenn wir Ihm Raum dazu geben. Hier im Westen rechnen leider viele Christen oft nicht mehr mit Seiner übernatürlichen Kraft, und vertrauen oft mehr auf ihren Kontostand und Verstand… 😐
    Mit festem Schritt mutig und fröhlich voran! Ihr seid ein großes Vorbild! Viele stehen im Gebet hinter euch.

    • Josef Gruber am 16. November 2018 um 11:08

    Antworten

    Liebe Hochis!

    Danke für den Rundbrief – das ist wirklich wichtig, damit ihr uns gegenwärtig bleibt!
    Wir sind ermutigt, dass ihr als Missionare aus unserer Gemeinde treu an eurem Ruf festhaltet!
    Seid alle geführt, bewahrt und reich gesegnet! Liebe Grüße u. in Christus verbunden!
    Pepi u. Lisi

    • Hans-Georg Hoprich am 16. November 2018 um 8:41

    Antworten

    Hallo Nina und Christoph samt euren Schätzen!

    Wir freuen uns so über eure Nachrichten und stehen voll hinter euch im Gebet! Der HERR wird euch liebevoll begleiten und versorgen, so wie er es bei uns in den letzten 36 Jahren immer getan hat!
    “Only ONE life, ‘t will soon be past! Only what’s done for Christ will last!

    Seid gesegnet und immer neu ermutigt!

    Margret und Hans-Georg

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